Langlebige Edelmetallversorgung - GOLD

Früher wurde nahezu alles mit Goldfüllungen oder Goldkronen repariert, wenn es darum ging, eine hochwertige Reparatur durchzuführen.
Goldkronen sind zwar in manchen Ländern immer noch in Verwendung. Teilweise haben Sie dort auch noch Prästigecharakter.
 
In Österreich werden Goldkronen nur mehr in Einzelfällen gemacht (meist auf hinteren, vorallem oberen Backenzähnen), obwohl sie qualitativ äußerst hochwertig sind.


Goldfüllungen ("Goldinlays)

erleben aber zum Teil wieder eine Renaissance, da sie in Qualität und Haltbarkeit unübertroffen sind.
 
Normaleweise sind Füllungsmaterialien relativ spröde und hart. Egal ob es sich um Zemente, Amalgam, Kunststoffe oder Keramiken handelt. Alle diese Materalien können bei Überlastung brechen, was zur Folge hat, dass Spalten entstehen oder überhaupt Teile der Füllung herausfallen.
 

Goldfüllungen brechen nicht

Durch die relative Weichheit des Metalls kommt es bei erhöhter Belastung nicht zu Brüchen sondern zu "Kaltverformungen" (ähnlich wie beim Prägen von Münzen), d. h. das Metall wird noch fester in den Hohlraum des Zahnes "hineingepresst".
Man könnte daher fast behaupten, dass eine alte Goldfüllung "besser" als eine neue, frisch angefertigte ist. Jedenfalls erklärt dieser Effekt, warum gerade diese Füllungsart absolut die längste Verweildauer im Mund hat.
Außerdem haben goldversorgte Gebisse dadurch längerfristig weniger häufig Kiefergelenksprobleme, da sie die Goldoberflächen "automatisch richtig" verformen, d.h. an das jeweils gewohnte Kaumuster anpassen können.